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 17. - 25. April


Das Instituto Cervantes in München organisiert derzeit eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel Das historische Gedächtnis in Spanien

Nähere Informationen finden Sie hier: Programm

 11. und 12. Mai, 19.30 Uhr


Knapp zwei Wochen vor dem Symposium „Kultur des Erinners – Vergangenheitsbewältigung in Spanien“ in Berlin findet am 11. und 12. Mai in Barcelona eine thematisch verwandte Veranstaltung statt, organisiert von Goethe-Institut und CCCB:

Das lange Schweigen – 60 Jahre nach Kriegsende
Die Verarbeitung der Vergangenheit in der Familie und in der Literatur
Vorträge und Diskussionsrunden
Mittwoch,11. und Donnerstag, 12. Mai 2005 um 19.30 Uhr
CCCB
Montalegre, 5
Barcelona
In Deutsch und Spanisch mit Simultanübersetzung
Eintritt frei
tf.: 93 306 41 00 

Organisiert vom Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem CCCB

Im Mai jährt sich das Ende der Terrorherrschaft des Nationalsozialismus zum 60. Mal. Das Goethe-Institut möchte aus diesem Anlass öffentlich darüber nachdenken, wie es um die gesellschaftliche Aufarbeitung dieses Themas in Deutschland steht. In der letzten Zeit sind etliche Bücher publiziert worden, in denen Verwandte von Soldaten oder Nazifunktionären deren Geschichte erforschen. Familiäre Tabus werden gebrochen – ein schmerzhafter Prozess.
In zwei gemeinsamen Veranstaltungen von Goethe-Institut und CCCB diskutieren deutsche Autoren und Wissenschaftler mit spanischen und internationalen Kollegen, die sich mit der Aufarbeitung des spanischen Bürgerkriegs und der Franco-Diktatur befassen.
In der ersten Veranstaltung geht es darum, zu zeigen, wie Autoren das Thema behandeln, deren Angehörige im Krieg eine Rolle gespielt haben und heute die Protagonisten der Bücher sind. Die deutschen Autoren Uwe Timm und Thomas Medicus treffen auf Juan Marsé, um über die Erinnerung und das Familiengedächtnis in ihrem literarischen Werk zu sprechen.

Mehr Information unter www.goethe.de/barcelona

25. Mai, 20:00 Uhr


Europäische Erzähler
Lesung: Rafael Chirbes
Moderation: Katharina Döbler
Sie heißen Guzmán, Carlos, Demetrio oder Pedrito, sie sind in ihren Fünfzigern; alte Freunde, die in ihrer Jugend gegen die Francodiktatur gekämpft haben. „Jubiläumsessen der alten Genossen“ steht über der gedruckten Menükarte, und darunter stehen Gerichte wie Gänseconfit mit Foieklößchen oder Reismehlravioli, gefüllt mit Steinpilzen. Zum Trinken gibt es Pommery und einen 86er Tinto Pesquera. Heute sind sie Bauunternehmer, für die Sozialdemokraten in Brüssel oder als Literaten gescheitert. Rafael Chirbes, einer der auch hierzulande meistgelesenen spanischen Romanciers, erzählt in „Alte Liebe” (aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz), dem dritten Band seiner Spanientrilogie, von den verlorengegangenen Utopien: vom Sozialismus und der Liebe.

In Kooperation mit dem Instituto Cervantes und dem Literarischen Zentrum Göttingen.
Eintritt: 5 Euro / 3 Euro

 
© Instituto Cervantes 2005