Die deutsch-spanischen Kulturbeziehungen
Veranstaltungsreihe des Goethe-Institutes und des Instituto Cervantes
2. Symposium
Kultur des Erinnerns
Vergangenheitsbewältigung in Spanien und Deutschland
26.-28. Mai 2005
PROGRAMM
| Donnerstag, 26. Mai |
13:00 Uhr Einschreibung
14:00 Uhr
Grußworte
José Ignacio Olmos Serrano, Direktor des Instituto Cervantes
Berlin
Nikky Keilholz-Rühle, Direktorin des Goethe-Instituts Madrid
14:10 Uhr
Offizielle Eröffnung
Jutta Limbach, Präsidentin des Goethe-Instituts
César Antonio Molina, Direktor des Instituto Cervantes
14:30 Uhr Moderation: Michael Naumann, Die Zeit |
15:45 Uhr Pause
16:15 Uhr
Geschichte und Gedächtnis
Geschichte und Erinnerung. Zwei Lesarten der Vergangenheit
Reyes Mate, Philosoph, Consejo Superior de Investigaciones Científicas,
Madrid
Das soziale Gedächtnis. Geschichte, Erinnerung, Tradierung
Harald Welzer, Soziologe und Sozialpsychologe, Universität Witten/Herdecke
| Freitag, 27. Mai |
9:30 Uhr
Einführung
Vergangenheitsbewältigung in Deutschland aus spanischer Perspektive
Ignacio Sotelo, Soziologe, Freie Universität Berlin
Vergangenheitsbewältigung in Spanien aus deutscher Perspektive
Walther L. Bernecker, Historiker, Universität Nürnberg-Erlangen
Moderation: Christian Böhme, Jüdische Allgemeine
11:00 Uhr Pause
11:30 Uhr
Verdrängen und Schweigen
Von den Kindern an die Enkel: Erinnerung an den Bürgerkrieg
während der Transición und in der Demokratie
Santos Juliá, Lehrstuhlinhaber und Direktor der Abteilung für
Sozialgeschichte und Politisches Denken der UNED, Madrid
Gezeitenwechsel? Das "Dritte Reich" im deutschen Gegenwartsbewusstsein
Norbert Frei, Historiker, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Alberto Reig Tapia, Historiker, Universität Rovira i Virgili de Tarragona
Geteiltes Gedächtnis: Geschichtsaufarbeitung in der ehemaligen DDRVolkhard Knigge, Historiker und Psychoanalytiker, Direktor der Gedenkstätte Buchenwald
Moderation: Peter Burghardt, Süddeutsche Zeitung
14:00 Uhr Mittagspause
16:00 Uhr
Erinnerung: moralische Pflicht oder Investition in die Zukunft? -
Identität und demokratische Zivilgesellschaft
Erinnerung und Zivilgesellschaft
Jutta Limbach
Demokratie braucht Erinnerung
José María Ridao, Essayist, Schriftsteller und Diplomat,
Unesco-Boschafter, Paris
Vom schwierigen Zusammenwachsen der zwei deutschen Staaten
Bernd Faulenbach, Historiker, Ruhr-Universität Bochum
Erinnerung und nationale Identitäten in Spanien heute
Juan Aranzadi, Anthropologe, UNED Madrid
Moderation: Claudia Henne, RBB
18:00 Uhr
Pause
20:00 Uhr Moderation: Roger de Weck, freier Publizist |
| Samstag, 28. Mai |
9:30 Uhr
Erinnerungsarbeit konkret
Die Arbeit der Asociación para la Recuperación de
la Memoria Histórica
Emilio Silva, Journalist
Die Akten und die Wahrheit
Joachim Gauck, Theologe, ehemaliger Bundesbeauftragter für die Unterlagen
des Staatsicherheitsdienstes, Vorsitzender der Vereinigung "Gegen Vergessen
- Für Demokratie"
Ein Projekt und sein Echo in den Medien: Auf der Suche nach Stimmen namenloser
Geschichtsprotagonisten
Carlos Elordi, Journalist
Die Gegenwart der Vergangenheit. Aktuelle Aspekte der deutschen Erinnerungskultur
Erik Meyer, Politologe, Universität Gießen
Moderation: Dieter Ingenschay, Humboldt Universität Berlin
12:00 Uhr
Besuch Holocaust-Mahnmal
14:00 Uhr Mittagspause
16:00 Uhr
Geschichte verstehen und erzählen: Die Rolle von Literatur
und Film für die Geschichtsaufarbeitung
Jaime Camino, Regisseur
Ingo Schulze, Schriftsteller
Rainer Rother, Leiter des Zeughauskinos, Deutsch Historisches Museum Berlin
Rafael Chirbes, Schriftsteller
Moderation: Hans-Jörg Neuschäfer, Universität Saarbrücken
17.15 Uhr Pause
17:30 Uhr
Zusammenfassung und Abschlussdiskussion
20:00 Uhr |