Kontakt | Presse | Español

 Donnerstag, 26. Mai


13:00 Uhr Einschreibung

14:00 Uhr
Grußworte
José Ignacio Olmos Serrano, Direktor des Instituto Cervantes Berlin
Nikky Keilholz-Rühle, Direktorin des Goethe-Instituts Madrid

14:10 Uhr
Offizielle Eröffnung
Jutta Limbach, Präsidentin des Goethe-Instituts
César Antonio Molina, Direktor des Instituto Cervantes

14:30 Uhr
Erinnerung und Geschichte in Deutschland und Spanien*
Joschka Fischer, Außenminister der Bundesrepublik Deutschland
Miguel Ángel Moratinos, Außenminister Spaniens
Jorge Semprún, Schriftsteller und ehemaliger Kulturminister Spaniens

Moderation: Michael Naumann, Die Zeit


15:45 Uhr Pause

16:15 Uhr
Geschichte und Gedächtnis
Geschichte und Erinnerung. Zwei Lesarten der Vergangenheit
Reyes Mate, Philosoph, Consejo Superior de Investigaciones Científicas, Madrid

Das soziale Gedächtnis. Geschichte, Erinnerung, Tradierung
Harald Welzer, Soziologe und Sozialpsychologe, Universität Witten/Herdecke

 Freitag, 27. Mai

9:30 Uhr
Einführung
Vergangenheitsbewältigung in Deutschland aus spanischer Perspektive
Ignacio Sotelo, Soziologe, Freie Universität Berlin

Vergangenheitsbewältigung in Spanien aus deutscher Perspektive
Walther L. Bernecker, Historiker, Universität Nürnberg-Erlangen

 Moderation: Christian Böhme, Jüdische Allgemeine

11:00 Uhr Pause

11:30 Uhr
Verdrängen und Schweigen
Von den Kindern an die Enkel: Erinnerung an den Bürgerkrieg während der Transición und in der Demokratie
Santos Juliá, Lehrstuhlinhaber und Direktor der Abteilung für Sozialgeschichte und Politisches Denken der UNED, Madrid

Gezeitenwechsel? Das "Dritte Reich" im deutschen Gegenwartsbewusstsein
Norbert Frei, Historiker, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Der sanfte Weg zur Demokratie: Verdrängung um der Versöhnung willen in der Transición

Alberto Reig Tapia, Historiker, Universität Rovira i Virgili de Tarragona

Geteiltes Gedächtnis: Geschichtsaufarbeitung in der ehemaligen DDR

Volkhard Knigge, Historiker und Psychoanalytiker, Direktor der Gedenkstätte Buchenwald

Moderation: Peter Burghardt, Süddeutsche Zeitung

14:00 Uhr Mittagspause

16:00 Uhr
Erinnerung: moralische Pflicht oder Investition in die Zukunft? -
Identität und demokratische Zivilgesellschaft
Erinnerung und Zivilgesellschaft
Jutta Limbach

Demokratie braucht Erinnerung
José María Ridao, Essayist, Schriftsteller und Diplomat, Unesco-Boschafter, Paris

Vom schwierigen Zusammenwachsen der zwei deutschen Staaten
Bernd Faulenbach, Historiker, Ruhr-Universität Bochum

Erinnerung und nationale Identitäten in Spanien heute
Juan Aranzadi, Anthropologe, UNED Madrid

Moderation: Claudia Henne, RBB

18:00 Uhr
Pause

20:00 Uhr
Gespräch
Die Zukunft der Erinnerung
Günter Grass, Schriftsteller, und Juan Goytisolo, Schriftsteller

Moderation: Roger de Weck, freier Publizist


  Samstag, 28. Mai


9:30 Uhr
Erinnerungsarbeit konkret
Die Arbeit der Asociación para la Recuperación de la Memoria Histórica
Emilio Silva, Journalist

Die Akten und die Wahrheit
Joachim Gauck, Theologe, ehemaliger Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes, Vorsitzender der Vereinigung "Gegen Vergessen - Für Demokratie"

Ein Projekt und sein Echo in den Medien: Auf der Suche nach Stimmen namenloser Geschichtsprotagonisten
Carlos Elordi, Journalist

Die Gegenwart der Vergangenheit. Aktuelle Aspekte der deutschen Erinnerungskultur
Erik Meyer, Politologe, Universität Gießen

Moderation: Dieter Ingenschay, Humboldt Universität Berlin

12:00 Uhr
Besuch Holocaust-Mahnmal

14:00 Uhr Mittagspause

16:00 Uhr
Geschichte verstehen und erzählen: Die Rolle von Literatur und Film für die Geschichtsaufarbeitung
Jaime Camino, Regisseur
Ingo Schulze, Schriftsteller
Rainer Rother, Leiter des Zeughauskinos, Deutsch Historisches Museum Berlin
Rafael Chirbes, Schriftsteller

Moderation: Hans-Jörg Neuschäfer, Universität Saarbrücken

17.15 Uhr Pause

17:30 Uhr
Zusammenfassung und Abschlussdiskussion

ENTFÄLLT
20:00 Uhr
Gespräch
Erinnerung und Verantwortung der Generationen in Europa
Imre Kertesz, Schriftsteller

Moderación: Jens Jessen, Die Zeit

 
© Instituto Cervantes 2005