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Christian BöhmeChristian Böhme (geb. 1963 in Berlin)

Christian Böhme hat Geschichte und Politik studiert und ist bereits neben seinem Studium und der anschließenden Promotion als Journalist tätig gewesen, unter anderem für die Welt , die Berliner Zeitung und den Tagesspiegel . Er wird Politik-Redakteur des Tagesspiegel und übernimmt später im Politik-Ressort eine leitende Funktion. Seit Oktober 2003 ist Christian Böhme stellvertretender Chefredakteur bei der Jüdischen Allgemeinen Wochenzeitung . Er hat sich auf die deutsche Vergangenheitspolitik, das deutsch-jüdische Verhältnis, aber auch auf die spanische Innenpolitik spezialisiert.

Peter BurghardtPeter Burghardt (geb. 1966 in München)

Peter Burghardt ist Journalist. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Hispanistik ist er über mehrere Jahre als freier Mitarbeiter, seit 1994 als Redakteur der 'Süddeutschen Zeitung' tätig, zunächst im Ressort Sport. Nach einem Abstecher in die außenpolitische Redaktion arbeitet er als Korrespondent der 'SZ' und des 'Tages-Anzeiger' Zürich für Spanien, Portugal und Lateinamerika. Peter Burghardt lebt in Madrid.

Caludia HenneClaudia Henne (geb. 1951 in Goslar)

Claudia Henne ist Rundfunkjournalistin. Sie studierte Germanistik und Politische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin. Von 1982 bis 2002 arbeitete sie als sogenannte „Feste Freie“, als Redakteurin, Moderatorin und Kritikerin für die aktuelle Berichterstattung in den Kulturprogrammen des SFB, unternahm gelegentlich Ausflüge in die printmedien. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen Kulturpolitik, Bildende Kunst und Tanz. Zu ihren zahlreichen Veröffentlichungen gehört die im Rahmen des Gutachtens „Kultur als Wirtschaftsfaktor“ (DIW 1991) durchgeführte Untersuchung der Kulturarbeit in allen Berliner Bezirken – eine Reise durch zwei einander fremde Stadthälften und konkurrierende Systeme. Seit 2002 ist sie Redakteurin im Rundfunk Berlin Brandenburg.

Dieter IngenschayDieter Ingenschay (geb.1948 in Issum, Kreis Kleve)

Dieter Ingenschay ist Professor für Romanische Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er promoviert 1979; 1987 folgt seine Habilitation an der Universität Bochum. Von 1990 bis 1995 ist Dieter Ingenschay Professor für Romanische Philologie an der Universität München, 1995 wechselt er an die Humboldt-Universität zu Berlin. Zu Dieter Ingenschays Forschungschwerpunkten zählen die Postmoderne Kulturtheorie und die zeitgenössische romanische Literatur. Dieter Ingenschay ist Autor zahlreicher Publikationen sowie Gesamtkoordinator des Spanischen Programmes für kulturelle Zusammenarbeit mit Deutschland “Pro Spanien”, und unter anderem Vorsitzender des Deutschen Hispanistenverbandes gewesen.

Jens JessenJens Jessen (geb. 1955 in Berlin)

Jens Jessen ist Journalist. Er studiert Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin und München und arbeitet in den achtziger Jahren zunächst als Verlagslektor in Stuttgart und Zürich. Als Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (1988-96), als späterer Feuilletonchef der Berliner Zeitung (1996-1999) und gegenwärtiger Feuilletonchef der ZEIT hat er sich einen festen Platz in der deutschen Presse erschrieben. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen: Literatur- und Filmkritik, aber auch das Politische Feuilleton. Seine Publikation Deutsche Lebenslügen. Erkundungen einer bewusstlosen Gesellschaft (2000) leistet eine (Psycho-)Analyse der bundesrepublikanischen Gesellschaft, auch hinsichtlich einer auf komplexe und gar ‘verkehrte' Weise verdrängten Nazivergangenheit.

Michael NaumannMichael Naumann (geb. 1941 in Köthen)

Michael Naumann ist Journalist und Verleger. Nach dem Studium in Marburg und München promoviert er mit einer Dissertation über Karl Kraus, arbeitet kurz beim 'Münchner Merkur' und beginnt 1970 bei der 'ZEIT' tätig zu sein. Von 1974 an lehrt er an der Ruhr-Universität Bochum Politische Philosophie, um 1980 seine in Oxford begonnene Habilitation abzuschließen. Von 1981 an arbeitet Naumann beim 'Spiegel'; 1985 wird er Leiter des Rowohlt-Verlages und gründet kurz nach dem Fall der Mauer Rowohlt Berlin. Im ersten Kabinett der Regierung Gerhard Schröders wird er zum Kulturstaatsminister ernannt. Innerhalb der Holocaust-Mahnmal-Debatte polemisiert Naumann gegen die "Versteinerung der Erinnerung". Naumann ist außerdem als Buchautor tätig.

Hans-Jörg NeuschäferHans-Jörg Neuschäfer (geb. 1933 in Worms)

Hans-Jörg Neuschäfer hat Romanistik, Germanistik und Philosophie in Heidelberg, Grenoble und Madrid studiert. Nach der Promotion ist er Verwalter einer Assistenstelle am Romanischen Institut in Heidelberg, später in Münster und Giessen, wo er sich 1966 habilitiert. Von dem selben Jahr an ist Hans-Jörg Neuschäfer Professor für Romanische Philologie und Literaurwissenschaft. Neschäfer bekleidet Gatsprofessuren in Frankreich, Spanien und Mexiko. Im Wintersemester 1998/99 wird er emeritiert, ist jedoch weiterhin in Lehre, Forschung und als Autor tätig. Neuschäfer hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten und ist mehrfach Vorsitzender von Fachverbänden gewesen. Zu seinen Hauptarbeitsgebieten zählen die Italienische Renaissance, die Französische Literatur des 17. und 19. Jahrhunderts und die Spanische Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Unter den sehr zahlreichen Veröffentlichen von Hans-Jörg Neuschäfer liegen vor: Macht und Ohnmacht der Zensur. Literatur, Theater und Film in Spanien (1933-1976) (1991), zusammen mit Dieter Ingenschay: Aufbrüche. Spanische Literatur nach 1975 (1991) und Adiós a la España eterna. La dialéctica de la censura. Novela, teatro y cine bajo el franquismo (1994).

Roger de WeckRoger de Weck (geb. 1953 in Fribourg)

Roger de Weck ist Publizist. Er studiert Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in St. Gallen und leitet hiernach führende europäische Zeitungen, darunter den Schweizer „Tages-Anzeiger“ und Die Zeit, für die er die Beilage “Leben” einrichtet. Seit 2002 ist de Weck journalistisch für verschiedene Printmedien tätig, zudem moderiert er die Fernsehsendung „Sternstunden“ (3sat/SF 1), ist Präsident des Genfer „Institut universitaire de hautes études internationales“ und lehrt am Europa-Kolleg in Brügge. Roger de Weck ist ebenso als Buchautor tätig.

 
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