Kontakt | Presse | Español

Die folgende Zusammenstellung an Links rund um das Thema des Symposiums stellt eine sehr begrenzte Auswahl dar. Die Liste enthält spanische und deutsche Adressen. Weitere Vorschläge zur Aufnahme in die Liste sind willkommen.


Deutsche Adressen:

Die “Stiftung Aufarbeitung”: www.stiftung-aufarbeitung.de
Die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist eine bundesunmittelbare Stiftung öffentlichen Rechts. Sie wurde 1998 auf Beschluss des Deutschen Bundestages eingerichtet. Der Deutsche Bundestag folgte damit den Empfehlungen zweier vom ihm 1992 und 1995 eingesetzten Enquete-Kommissionen, die sich der Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland widmeten, und die der Errichtung einer Bundesstiftung den Weg ebnete.

 Die Behörde der Bundebeauftragten für Stasiunterlagen : www.bstu.de/home.htm
Die Behörde der Bundesbeauftragten (BStU) bewahrt in ihren Archiven die Unterlagen der ehemaligen Geheimpolizei und des Nachrichtendienstes der DDR auf und stellt sie für verschiedene Zwecke nach strengen gesetzlichen Vorschriften der Öffentlichkeit, anderen Behörden und Unternehmen zur Verfügung

Die Gedenkstätte Buchenwald-Mittelbau Dora: www.buchenwald.de
Die Gedenkstätte Buchenwald soll hier als ein Exempel der deutschen Gedenkstättenkultur zur Erinnerung an den Holocaust genannt werden. Von April 1945 an wird die Gedenkstätte zum Schauplatz für die offizielle Gedenkveranstaltung der Bundesrepublik Deutschland. Sie bietet pädagogische Dienste, Forschung und Führungen an und ist dieses Jahr besonders an der Würdigung des antifaschistischen Widerstands in den deutschen Konzentrationslagern beteiligt.

Weitere Gedenkstätten in Deutschland (Auswahl):
Gedenkstätte Bergen-Belsen: www.bergen-belsen.de
KZ-Gedenkstätte Dachau: www.kz-gedenkstaette-dachau.de
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen: www. gedenkstaette-sachsenhausen.de

Hier auch die Seite www.gedenkstaetten.de

Das Internetprojekt “D-A-S-H”, realisiert vom Institut für Medienpädagogik: www.d-a-s-h.org/dossier/11/
D-A-S-H wird gefördert im Rahmen des Aktionsprogramms »Jugend für Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus« und steht im Rahmen des Programms “JUGEND” der europäischen Gemeinschaft. D-A-S-H wird zusätzlich unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB).

Der Sonderforschungsbereich “Erinnerungskulturen” der Justus-Liebig-Universität Gießen: www. uni-giessen.de/erinnerungskulturen/home/index.php
Der Sonderforschungsbereich untersucht die Inhalte und Formen kultureller Erinnerung von der Antike bis ins 20. Jahrhunder und verknüpft die Methodik der Sozialwissenschaften mit jener der Literatur- und Kunstwissenschaften, um gleichermaßen Praxis und Form von Erinnerung Rechnung tragen zu können. Gemeinsam mit der Universität Barcelona fand im Herbst 2003 das Kolloquium zur antifaschistischen deutsch- und spanischsprachigen Erzählliteratur über den Spanischen Bürgerkrieg statt, im Mai 2004 folgte die Tagung "Erinnern und Erzählen: Der Spanische Bürgerkrieg in der faschistischen deutsch- und spanischsprachigen Literatur" in Gießen.

Die Stiftung: “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft”: www.stiftung-evz.de
Die Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” hat ihren Sitz in Berlin und besteht seit dem Jahr 2000. Ihr Zweck ist es, Finanzmittel an Opfer des NS-Regimes bereitszustellen, aber auch Projekte zu fördern, die der Völker verständigung, den Interessen der Überlebenden des NS-Regimes, dem Jugendaustausch und der Erinnerung an die Bedrohung durch totalitäre Herrschaft dienen. Stifter sind die in der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft zusammengeschlossenen Unternehmen und der Bund.

Das Studien- und Dokumentationszentrum “Fritz Bauer Institut ” :  http://www.fritz-bauer-institut.de
Das Frankfurter Fritz Bauer Institut erforscht interdisziplinär die Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Massenverbrechen, insbesondere des Holocaust, und vermittelt die Ergebnisse an die Öffentlichkeit. Dabei versteht sich das Institut als Scharnierstelle zwischen wissenschaftlicher Theoriebildung und kultureller Praxis. Das Institut wurde 1995 vom Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main und dem Förderverein “Fritz Bauer Institut e.V.” gegründet. Es ist seit dem Jahr 2000 der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität angeschlossen.

Das Forschungsprojekt “Geschichte und Erinnerung”: www.geschichte-erinnerung.de
Das Freiburger Forschungsprojekt “Geschichte und Erinnerung” besteht seit 1998 und verfolgt den Zweck, die psychosoziale Dynamik des Nationalsozialismus, die ‚Mechanismen' seiner Genese und seine politische Durchsetzung zu erforschen sowie den Transfer der ihrer Forschungsergebnisse in die relevanten Praxisfelder (Schulunterricht, Lehrerfortbildung sowie Altenarbeit, etc.) zu unterstützen

Die Gedenkstätte “Hohenschönhausen” in Berlin: www.gedenkstätte-hohenschönhausen.de
Auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit befindet sich seit 1994 eine Gedenkstätte, die seit dem Jahr 2000 eine selbständige Stiftung öffentlichen Rechts ist . Die Gedenkstätte hat die gesetzliche Aufgabe, die Geschichte der Haftanstalt Hohenschönhausen in den Jahren 1945 bis 1989 zu erforschen, über Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen zu informieren und zur Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur anzuregen.

Der Sonderforschungsbereich “Kriegserfahrung. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit” an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen: www.uni-tuebingen.de/SFB437/T.htm .
Der 1999 in Tübingen eingerichtete Sonderforschungsbereich führt zwei aktuelle Diskussionsstränge in der Forschung zusammen: zum einen die Geschichte des Krieges in den Geistes- und Kulturwissenschaften, zum anderen einen wissenssoziologisch fundierten Erfahrungsbegriff bezüglich traumatischer Situationen, wie sie etwa Kriege darstellen.

 Das Internetportal “ Shoah.de”: www.shoah.de
Das deutschsprachige Internetportal bietet Informationen zu dem Thema Holocaust bzw. Shoah und in einer Suchmaschine über entsprechende 800 Links.

Die Tagung “Der Spanische Bürgerkrieg (1936-1939): Dichtung, Reportageroman, Testimonium, Photographie, Film” an der Bergischen Universität Wuppertal, vom 3. –5. Oktober 2005: www.2.uni-wuppertal.de(FBA)romanistik/tagungen/information_zu_den_tagungen.htm
Die im Oktober diesen Jahres stattfindende Tagung an der Universität Wuppertal lädt zu einer (Re-)Lektüre jener ‘heroisch-ideologischen' Dimension ein, die die (künstlerischen) Dokumente des internationalen Kampfes gegen den spanischen Faschismus manifestieren.

 

 Adressen in Spanien

Der Kongress “La España del Presente. De la dictadura a la democracia”: http://www.historiadelpresente.com/hdp_2congreso.htm
Der Kongress findet vom 6. bis 8. Mai in Madrid statt und wird von der “Asociación de Historiadores” der UNED Melilla und dem “Departamento de Histórica de la UNED” organisiert.

Der Verein “Asociación para la Recuperación de la Memoria Histórica”: www. memoriahistorica.org
Der Verein verfolgt das Ziel, den spanischen Staat auf die Notwendigkeit konkreter Erinnerungsarbeit, etwa der Exhumierung der franquistischen Massengräber, hinzuweisen und die Identifizierung und Rehabilitation der “Verschwundenen” der Diktatur Francos einzufordern. Dazu gehört auch das Drängen auf eine juristische Praxis, die das gegenwärtige Vergessen der Angehörigen der Opfer konfrontiert sowie das Bestehen auf eine adäquate Mahmmal-Kultur. Auf seiner Website bietet der Verein eine Suchmaschine zum Thema “Memoria”.

Die Ausstellung “El exilio de los niños”, organisiert von der Asociación Pablo Iglesias, Eröffnung am 7. März 2005 in der Sala de Exposiciones Edificio Parafino, Plaza Basilio Paraíso 2, in Zaragoza: www.fpabloiglesias.es/Events/Detail/aspx?id=33
Die Ausstellung widmet sich dem Thema der Gewalt, Todes- und Exilerfahrung, die Kinder während des Spanischen Bürgerkrieges zu erleiden hatten. Die Ausstellung versteht sich als Mahnaktion an gegenwärtige Generationen.

 Das Forschungszentrum “Centro de Investigaciones Históricas de la Democracia Española (CIHDE)”: www.cihde.org
Das CIHDE ist ein der UNED angeschlossenes Forschungsinstitut, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Geschichte der Demokratie Spaniens zu erforschen.

Die Organisation “Foro por la Memoria”: www.pce.es/foroporlamemoria
Die Organisation “Foro por la memoria” hat sich den Kampf gegen das Vergessen der ‘Geschichte der Opfer' des spanischen Faschismus zum Ziel gesetzt. Ihre konkrete Erinnerungsarbeit besteht im Ausfindigmachen von Massengräbern, deren Kennzeichnung und Exhumierung. Zudem engagiert sich das “Foro por la Memoria” bei der Umsetzung symbolischer und materieller Rehabilitation der Opfer.

Die Wochenzeitschrift “Historia del Presente”: www.historiadelpresente.com
Die Wochenzeitschrift “Historia del Presente” widmet sich der Erforschung der spanischen Gegenwartsgeschichte; sie versammelt namhafte Autoren aus Spanien, dem europäischen Ausland und den USA. Anfang Mai diesen Jahres fand zudem in Madrid der Kongress “La España del Presente. De la dictadura a la democracia” statt: http://www.historiadelpresente.com/hdp_2congreso.htm

Milicianas - Mujeres en la Guerra Civil española
http://es.geocities.com/guerraciv/mujeres_en_la_guerra_civil.htm
Auf dieser Website wird die “condición femenina” während des Bürgerkrieges dargestellt. Darunter fallen die Beschreibungen der Rolle der Frau im bewaffneten antifaschistischen Kampf, aber auch jene ihrer Stellung innerhalb der Retrogarde. Die Darstellung schliesst mit einer Zusammenfassung des mit dem Faschismus instaurierten Frauenbildes.

Memoria  del exilio
http://clio.rediris.es/index_exilio.htm
Die Zeitschrift Clio-Rediris versammelt im Netz Artikel und Links zum republikanischen Exil.

Los niños de la guerra
http://oliba.uoc.es/nens/index_esp.html
Auch diese zweisprachige Website (und die dazu gehörende Ausstellung) widmet sich dem Gedächtnis der Kinder, die den spanischen Bürgerkrieg erleben mussten. Die Website ist aufwendig gestaltet und bietet einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung (und die Geschichte) an. Dies Ausstellung referriert Aspekte wie Schule, Propaganda, Krieg, Evakuierung – also fundamentale Momente im (Alltags-)Leben der Kinder - und schliesslich auch subjektive Porrträts. Die ‘Exkursion´endet mit einer Wende in die Gegenwart.

Los caminos de la memoria
http://www.lescheminsdelamemoire.net/lcdlm.asp
Das europaweite Projekt umfasst die Arbeit von Kriegsmuseen Frankreichs, Grossbritanniens, Belgiens, Spanien, Deutschlands und Italiens. Die sechsprachige Website befasst sich mit den Zwei Weltkriegen und dem Spanischen Bürgerkrieg, sie liefert Zusammenfassungen und Links.

Los campos de concentración franquistas (1936-1947)
http://www.riomon.com
Aufwendig gestaltete, von dem Jung-Historiker Javier Rodrigo Sánchez eingerichtete Website, die eine Zusammenfassung zu Geschichte und Funktionieren der spanischen Konzentrationslager liefert. Hierzu kommen Referenzen bezüglich des Schlagwortes der ‘desmemoria' und ein virtuelles Archiv, das Zeitungsartikel und weitere Publikationen sowie historische Dokumente zum Bürgerkrieg, und Texte zu aktuellen Reparationsforderungen und der Notwendigkeit eines adäquaten Memoria-Diskurses beinhaltet.

Las Mujeres y la Guerra Civil
http://www.guerracivil1936.galeon.com/mujeres.htm
Die Website ist Teil des von Ramón Puche Maciá Webforums, der sich nicht nur dem Spanischen Bürgerkrieg, sondern auch der Geschichte der Zweiten Republik widmet. Die Sektion “Las Mujeres y la Guerra Civil” formuliert Stationen ‘weiblicher Geschichte' unter den Konditionen des Krieges, und bettet diese zudem in die Entwicklung des europäischen Feminismus ein. Die Website verhandelt die spanische Frau als die “grossen Vergessene” des Spanischen Bürgerkrieges.

Las Brigadas Internacionales
http://www.guerracivil.org/BRIGADAS/brigadas.html
Die von Manuel San Romá eingerichtete Website versammelt eine grosse Menge an Information und Material, in erster Linie zu Geschichte, Formation und Teilnehmer der Interantionalen Brigaden. Die Seite enthält zudem bibliographische Angaben und Links, ausserdem die von der Pasionaria gehaltene Abschiedsrede an die Teilnehmer der Brigaden.

Imágenes comentadas de la Guerra Civil Española
http://www.sbhac.net/Republica/Imagenes/Imagenes.htm

Die Website liefert kommentierte Fotografíen zum Spanischen Bürgerkrieg und Links zu weiteren Bilderquellen im Netz.

Memoria y Libertad
www.memoriaylibertad.org
Am zentralsten an dieser audiovisuell aufwendig gestalteten Seite, die auch eine Bildergalerie beinhaltet, ist eine Spanienkarte mit Übersicht zum Opferstand in den einzelnen Provinzen Spaniens, die der Anonymisierung entgegenwirken soll, indem Namen und biographische Hintergründe der Betroffenen geliefert werden.

Asociación de Familiares y Amigos de Represaliados de la II República por el franquismo (afarIIREP)
www.afar2rep.orgf/index00.htm
Die Seite versammelt Aufsätze und Stellungnahmen zur Frage der mit dem Franquismus verbundenen Straflosigkeit in Spanien, der Situation der spanischen Exilierten u.a. Dazu liefert sie eine Zusammenstellung der Erinnerungsorte Spaniens, einen Terminkalender, eine umfangreiche Materialsammlung zu den Themen, aktuelle Nachrichten und weitere Links. Zugang findet man auch zu dem von dem Verein an die Presidenta de la Comisión Interministerial sobre el Valle de los Caidos im April 2005 verfassten Brief, in dem die Notwendigkeit eines ‘Verschwindens' der Grabstätte Francos und dem ihr anhängenenden Gelände in seiner bisherigen Form formuliert wird.

Portal del Exilio
www.portaldelexilio.org
Das Internetportal liefert Zugang zu Information und Zeugnissen, die mit der Thematik des Exils innerhalb der spanischen Geschichte verbunden sind.

Equipo Nizkor
www.derechos.org/nizkor/
Die Internet-Seite bietet Information zur Lage der Menschenrechte auf der ganzen Welt, insbesondere jedoch zu Fällen in Spanien und Lateinamerika. Sie versammelt Artikel, eine Linkliste und bietet Zugang zu einer Online-Bibliothek. Einen speziellen Link liefert die Seite zum ‘Proyecto Desaparecidos', das unter dem Motto ‘Por la Memoria, la Verdad y la Justicia' Information zum ‘Verschwindenlassen' von Menschen als Akt staatsterroristischer Praxis versammelt und für einen Ort der Erinnerung an die Verschwunden auf der ganzen Welt plädiert.

Asociación de Familiares y Amigos de la Fosa Común de Oviedo
www.fosa.iespana.es
Die Seite gehört zu dem Verein, der für die Würdigung der 1.600, in einem der grössten Massengräber liegenden Opfer des Franquismus eintritt.

 
© Instituto Cervantes 2005