Félix de Azúa
Romanautor und Dichter, lehrt Ästhetik an der Universidad Politécnica de Cataluña. Reges Interesse an Kunst und ihrer Verbreitung. Sein Werk ist durch einen scharfsinnigen Humor und die Fähigkeit zu tiefgründiger Analyse gekennzeichnet. In seinem essayistischen Schaffen stechen Baudelaire, Lecturas compulsivas, Diccionario de las Artes, La invención de Caín, Cortocircuitos: imágenes mudas y Esplendor y nada hervor.
Tere Badía
Direktorin von Hangar (Barcelona), Kunstzentrum des Vereins Visueller Künstler Kataloniens (AAVC). Geboren in Mexiko-City. Studium der Kunstgeschichte an der Universidad de Barcelona. Master in Informations- und Wissensgesellchaft an der Universitat Oberta de Catalunya (UOC). Sie widmet sich dem Studium der Kulturpolitik, der Netzwerktheorie, der Innovation und Erforschung der Künste sowie der mannigfaltigen Kulturproduktion.
Elba Benítez
Galeristin. Studium der Politikwissenschaften und Soziologie an der Universidad Complutense Madrid. Sie ist Mitglied des Kunstvereins „ArteMadrid“, der Gemeinschaft der Galerien zeitgenössischer Kunst und des Beratungsausschusses der ARCO. Die Galerie Elba Benítez widmet sich der Entwicklung von innovativen interdisziplinären Konzepten.
Javier Duero
Mitglied von Pensart, einer Gruppe von Fachleuten, die sich mit Kulturmediation beschäftigen. 2005 und 2007 war er künstlerischer Direktor des Observatori, dem Festival für Kunstforschung Valencia. 2008 war er verantwortlich für die Abteilung AVLAB des Medialab-Prado. Von 2007-2009 war er Mitglied des Auswahlgremiums von Estampa, der internationalen Messe für Grafik-Design. Seit 2009 ist er als Berater bei ARCOmadrid, der Internationalen Messe für zeitgenössische Kunst für den Bereich Performing zuständig. Er hat Programme für Videokunst bei der Kunstmesse LOOP Barcelona und der Frankfurter Buchmesse geleitet. Derzeit ist Javier Duero Leiter von Mapear Madrid, einem Forschungsprojekt zum Bereich Kultur der Region Madrid unter Schirmherrschaft von CA2M, dem Centro de Arte Dos de Mayo.
Harald Falckenberg
Einer der wichtigsten Sammler zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Der Jurist und Unternehmer ist Gründer der Phoenix Kulturstiftung. Zu seinen Sammlerstücken zählen Kunstwerke der internationalen Avantgarde. Falckenberg ist Vorsitzender des Hamburger Kunstvereins.
Lourdes Fernández
Seit 2007 Direktorin von ARCOmadrid, der Messe für Zeitgenössische Kunst. Studium der Geographie und Geschichte. Spezialisiert in Kunstgeschichte, Museologie und Kunstkritik. Sie leitete Manifiesta 5, die europäische Biennale für Zeitgenössische Kunst (San Sebastian, 2004). Mitarbeit in den Galerien Malborough in Madrid sowie DV in San
Sebastian.
Stephan Frucht
Seit 2006 Geschäftsführer des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI. 2003 wurde er Referent der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquête-Kommission „Kultur in Deutschland“. Er berät die Bundesregierung sowie zahlreiche Unternehmen, Stiftungen und Kulturinstitutionen in künstlerischen bzw. kulturpolitischen Fragen. Der gelernte Geiger und Dirigent ist Sony-Artist, zudem ist er Produzent, Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen.
María García Yelo
Direktorin der Abteilung für Moderne und Zeitgenössische Kunst des Auktionshauses Christie‘s in Spanien. Kuratorin diverser Ausstellungen privater und öffentlicher Einrichtungen. Sie hat zahlreiche Artikel und Essays in Fachmedien und Veröffentlichungen von Forschungszentren publiziert. Sie hat an der Kulturbeilage der spanischen Tageszeitung ABC als Kunstkritikerin mitgearbeitet.
Isabelle Graw
Gründete 1990 gemeinsam mit Stefan Germer die Zeitschrift „Texte zur Kunst“ in Köln, deren Herausgeberin und Redakteurin sie seither ist. Sie lehrt Kunsttheorie und Kunstgeschichte an der Staatlichen Schule für Bildende Künste (Städelschule), Frankfurt am Main. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Frankfurt.
Rose-Maria Gropp
Seit 1994 verantwortlich für das Ressort Kunstmarkt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und seit 2001 auch für den Kunstmarkt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Zwischen Universität und Journalismus fiel die endgültige Entscheidung, als sie 1990 Redakteurin im Feuilleton der F.A.Z. wurde. Sie schreibt dort vor allem - aber nicht nur - über Kunst. Von ihr erschien „Lou Andreas-Salomé mit Sigmund Freud. Grenzgänge zwischen Literatur und Psychoanalyse“ (1988) und „Balthus in Paris. Die erste Ausstellung 1934“ (2007).
José Guirao
Seit 2001 Direktor der Casa Encendida (Madrid), Kulturstiftung der Obra Social Caja Madrid. Studium der Hispanistik. Er bekleidete verschiedene Funktionen in der andalusischen Verwaltung. Nach einem Jahr als Direktor der Abteilung Bellas Artes y Archivos des Kulturministeriums wurde er 1994 zum Direktor des Nationalmuseums Reina Sofia ernannt.
Markus Heinzelmann
Seit 2006 Direktor des Museum Morsbroich in Leverkusen. Unter seiner Leitung wurde das Museum vom Internationalen Kunstkritikerverband (aica) zu Deutschlands „Museum des Jahres 2009“ gewählt. Neben seiner Kuratortätigkeit für das Sprengel Museum Hannover (1996-1999) und das Siemens Arts Program in München (1999-2006), veröffentlichte Markus Heinzelmann zahlreiche Aufsätze und Katalogbeiträge zur aktuellen Kunst,Mediengeschichte, Fotografie und zur Klassischen Moderne.
Gregor Jansen
Seit 2010 ist Gregor Jansen Künstlerischer Leiter der Kunsthalle Düsseldorf. Er studierte Kunstgeschichte, Baugeschichte, Philosophie, Soziologie und Politische Wissenschaften an der RWTH Aachen und promovierte 1998 zum Thema „Eugen Schönebeck. Eine deutsche Legende“. Es folgten Tätigkeiten als Kurator, Kunstkritiker, freier Autor und Lehraufträge in den Fachbereichen Bildwissenschaft und Medientheorie an mehreren Hochschulen in Deutschland und den Niederlanden. Von 2005 bis Ende 2009 leitete Gregor Jansen das ZKM | Museum für Neue Kunst Karlsruhe.
José Lebrero Stäls
Direktor des Museo Picasso in Malaga. Studium der Informationswissenschaften an der Universitat Autònoma de Barcelona und Master in Design und Digitaler Multimediaproduktion an der Universidad La Salle-Ramón Llull (Barcelona), Kurse in Kunstgeschichte und Politikwissenschaften an der Universität Köln. Kuratierende und beratende Tätigkeit in Kunstzeitschriften. Umfangreiche Lehrtätigkeit im Bereich der Kunstproduktion. Er war Chefkonservator im Museum für Zeitgenössische Kunst in Barcelona (MACBA) sowie Direktor des Andalusischen Zentrums für Zeitgenössische Kunst in Sevilla.
Rosa Loy
Künstlerin. Studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Rolf Felix Müller und Rolf Münzner. Sie wird der Neuen Leipziger Schule zugeordnet. Rosa Loy gehört zu den Malerinnen Deutschlands, die sich mit dem Mysterium der Frau, der neuen Weiblichkeit und der neuen Romantik beschäftigen. Sie lebt und arbeitet in Leipzig.
Josep-Maria Martín
Künstler, wohnt abwechselnd in Barcelona, Genf und Perpignan. Seine Projekte verfolgen neue Strategien des Eingreifens in die Gesellschaft unter Ausnutzung ihrer zahllosen Bruchstellen. Er lehrt an der Pôle Arts Action, HEAD (Haute École d’Art et de Design, Geneva University of Art and Design), Schweiz, sowie an der École Supérieure des Beaux-Arts in Perpignan,
Frankreich.
Rubén Martínez Moreno
Mitglied der Leitung von HAMACA media & video art distribution from Spain und BastanteTengoConmigoMismo. Gründung und Verwaltung von YP. Als Künstler Teilnahme an Ausstellungen wie „Un estat de Coses“ (Galería Senda, GaleriaT4 und The Showroom Londres), „AO and the Contestants“ (UMPA) und „Muestra de Nuevas tendencias y tecnologías“ (Ifema). 2002 Abschluss des Kunststudiums an der UB. 2003 Aufbaustudium „Homeless Beauty“. Kurse in Industriedesign an der ETEA sowie in Wirtschaftswissenschaften an der UOC.
Ángela Molina
Direktorin der Kunstzeitschrift Art&Co. Spezialisiert in feministischen Theorien und Genderstudien. Seit 2001 arbeitet sie im Kunst- und Literaturressort von El País sowie den Beilagen Babelia und El Quadern. Studium der Hispanistik.
Promotion in Literaturtheorie und Vergleichender Literaturwissenschaft an der Universitat Autònoma de Barcelona (UAB). Bis 2000 war sie als Kunstkritikerin in der Kulturbeilage der spanischen Tageszeitung ABC tätig.
Alicia Murría
Unabhängige Kunstkritikerin und Ausstellungskuratorin. Seit 2004 gibt sie die Zeitschrift ARTECONTEXTO über Kunst, Kultur und Neue Medien heraus. In den letzten zwei Jahrzehnten schrieb sie für die spanische und internationale Tagespresse und Fachzeitschriften. Zahlreiche ihrer Texte sind in Ausstellungskatalogen publiziert. Lehrtätigkeit und Konferenzen zu zeitgenössischer Kunst.
Birgit Ostermeier
Die Galeristin leitet seit 2007 die Galerie Birgit Ostermeier in Berlin. Sie studierte Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und Spanisch in Marburg, Mexico City und Berlin. Von 2005 bis 2007 war sie Geschäftsführerin und Galeristin der Produzentengalerie DISKUS.
Hanno Rauterberg
Redakteur im Feuilleton der ZEIT, schreibt vor allem über Kunst, Architektur und Städtebau. Er ist promovierter Kunsthistoriker und Absolvent der Henri- Nannen-Journalisten-Schule. Seit 2007 Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg. Zuletzt erschienen „Und das ist Kunst?! Eine Qualitätsprüfung“ (S.Fischer) und „Worauf wir bauen – Begegnungen mit Architekten“(Prestel).
María Inés Rodríguez
Seit November 2009 Chefkonservatorin des MUSAC, Museum für Zeitgenössische Kunst von Kastilien und Leon. Sie ist auch Gastkuratorin der Galerie Espacio 1414 in San Juan, Puerto Rico. Von 2008 bis 2009 war sie Gastkuratorin des Programms Satellite in der Nationalgalerie Jeu de Paume von Paris. Von 2008 bis 2010 Herausgeberin des französischen Kunstmediums Point d’ironie. Seit 2006 Mitglied im Kuratorium des Artist Pension Trust von Lateinamerika.
Bertram Schultze
Seit 2001 Geschäftsführer der Leipziger Baumwollspinnerei Verwaltungsgesellschaft mbH. Zuvor war er als selbständiger Immobilienmakler tätig und als Partner und Projektleiter der MIB AG an der Entwicklung und Revitalisierung des Stelzenhauses in Leipzig Plagwitz beteiligt. Er studierte Architektur in Nürnberg (FH) und Immobilienwirtschaft in Leipzig (BA).
Tino Sehgal
Der in Berlin lebende Künstler Tino Sehgal studierte Choreographie und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Essen. Sehgal nennt seine Werke „Konstruierte Situationen“. In seinen Arbeiten setzt er sich intensiv mit immateriellen Produktionsweisen und dem Prozess der Wertschöpfung auseinander. Zusammen mit Thomas Scheibitz gestaltete Tino Sehgal 2005 den deutschen Pavillon bei der 51. Biennale in Venedig. Vom 29. Januar bis 10. März 2010 bespielte Sehgal die Räumlichkeiten der Rotunde des Guggenheim Museums in New York.
Klaus Staeck
Der Künstler, Verleger und Rechtsanwalt ist seit 2006 Präsident der Akademie der Künste, Berlin. Zur Kunst kam er als Autodidakt. Erste Postkarten, Plakate und Flugblätter für studentische Organisationen entstanden 1960. Bekannt wurde Staeck Anfang der 70er Jahre durch seine satirische Auseinandersetzung mit der Politik. Er war 1970 Mitbegründer der IKI, aus der die Art Cologne hervorging und nahm dreimal an der documenta teil. Sein Werk umfasst ca. 300 Plakate und zahlreiche Fotos, die weltweit in über 3.000 Ausstellungen präsentiert wurden.
Rafael Tous
Kunstsammler. Er besitzt die größte Sammlung Konzeptueller Kunst in Spanien und ebenfalls eine bedeutende Sammlung zeitgenössischer Fotografie und afrikanischer Kunst. Seine Bibliothek umfasst mehr als 200.000 Bücher und Dokumente. 1980 eröffnete er in Barcelona den Kulturraum “Metronom”, den er bis zu seiner Schließung 2006 leitete und in dem mehr als 500 Kulturveranstaltungen stattfanden.
Peter Vetsch
Peter Vetsch ist seit 2008 Co-Direktor des art forum berlin. Er arbeitete als Kunstkritiker und war zwischen 1988 und 1999 Chefredakteur der Zeitschrift „ARTIS-Zeitschrift für neue Kunst“, in den Jahren 1999 und 2000 Chefredakteur der Magazine „Ideales Heim - Das Schweizer Wohnmagazin“ und „ATRIUM - Haus und Wohnen International“. Von 2000 bis 2008 war er Communications Manager der Art Basel und der Art Basel Miami Beach.
Regina Wyrwoll
Leitet seit 2001 als Generalsekretärin die Kunststiftung NRW in Düsseldorf. Ihre Schwerpunkte in Bildender Kunst und Kulturpolitik konnte sie als freie Mitarbeiterin u.a. von art, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Zeit sowie als Chefredakteurin der Kunstzeitschrift Kunst Intern von 1998 – 1991 weiterentwickeln. 1993 wechselte sie als Bereichsleiterin Medien in die Zentralverwaltung des Goethe-Institutes e.V. in München. |