Carlos Fuentes und Juan Goytisolo
Don Quijote und die Bedeutung der Literatur
Di,
24. Mai, 19:30 Uhr
Instituto Cervantes
Eintritt: € 5 / 4
Spanisch und Deutsch
Der gesellschaftliche Wandel, den die westliche Welt in den vergangenen Jahrzehnten
erfahren hat, veränderte tiefgreifend die persönliche und soziale
Bedeutung von Kultur. Carlos Fuentes (1928, Mexiko-Stadt) und Juan
Goytisolo (1931, Barcelona) sprechen vor diesem Hintergrund über Sinn und Funktion,
die Literatur heute noch haben kann, ausgehend von dem Werk, das den modernen
Roman begründete: Cervantes’ Don Quijote.
Fernando Vallejo
Quijotes großer Dialog
Di, 7. Juni, 19:30 Uhr
Instituto Cervantes
Eintritt: € 5 / 4
Spanisch und Deutsch
Der kolumbianische Schriftsteller
Fernando Vallejo (1942, Medellín),
der seit vielen Jahren in Mexiko lebt, ist eine der originellsten und leuchtendsten
Autoren der modernen spanischsprachigen Literatur. In seinem Vortrag spricht
er über die geistige Größe von Cervantes und die Wirkungskraft
seines
Quijotes, der über 400 Jahre hinweg einen persönlichen Dialog
mit den unterschiedlichsten Lesern ermöglicht hat.
Daniel Sada
Das etwas andere Abenteuer des Don Quijote

Di, 20. September, 19:00 Uhr
Ibero-Amerikanisches Institut
Simón-Bolívar-Saal
Potsdamer Str. 37, 10785 Berlin
Eintritt frei
In spanischer Sprache
Daniel Sada (1953, Mexicali) zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen
Autoren Mexikos. Seit Beginn der achtziger Jahre schreibt er Erzählungen,
Romane, Essays und Gedichte. Sein Vortrag wird sich mit den Romanstrukturen,
den filosofischen Hintergründen der Figuren des Quijote und Sancho Panza
sowie einigen unbekannten Quellen, die Cervantes für sein Meisterwerk
heranzog, beschäftigen.
David Huerta
Der Musketier und der Kommissar.
Bemerkungen zu Borges und Cervantes

Di, 18.10., 19:30 Uhr
Instituto Cervantes
Eintritt: € 5/ 4
Spanisch und Deutsch
Der mexikanische Dichter und Essayist David Huerta (1949,
Mexiko-Stadt) gilt als ein hervorragender Kenner von Cervantes’ Werk und erinnert immer
wieder an die hispanischen Wurzeln der Schriften Borges’. Er reflektiert über
den Leser und seine Haltung zum literarischen Schaffen, indem er die Beziehung
zwischen Lektüre, Interpretation und Kreativität untersucht, die
Borges in seiner Erzählung Pierre Menard, Autor des
Quijote provokant
einfordert.
Jorge Volpi
Don Quijote in Amerika
Do, 10. November, 18:30 Uhr
Ibero-Amerikanisches Institut
Potsdamer Str. 37
10785 Berlin
Eintritt frei
In spanischer Sprache
Jorge Volpi (1968, Mexiko-Stadt) spricht über seine Lektüren des
Quijote, die Rezeption des Romans in Amerika und Funktion für die Entwicklung
des modernen Romans sowie der „Weltliteratur”. Volpi ist Mitglied
der Gruppe crack, die sich von den Nachahmern des magischen Realismus absetzt.
Von seinen neueren Werken sind v.a. die Romane Das
Klingsor-Paradox und
El
fin de la locura hervorzuheben.
Cees Nooteboom
Auf den Spuren Don Quijotes
November 2005 (Der genaue Termin wird ab Oktober bekannt
gegeben)
Ibero-Amerikanisches Institut
Simón-Bolívar-Saal
Potsdamer Str. 37, 10785 Berlin
Eintritt frei
In deutscher Sprache
Der niederländische Autor
Cees Nooteboom begibt sich in einer Reise von
Madrid bis in die Region der Mancha auf die Spuren Don Quijotes, wobei sich
Reiseimpressionen und Reflexionen über den berühmten Roman auf unterhaltsame
und intelligente Weise mischen. Der Autor wird aus dem entsprechenden Kapitel
aus
Der Umweg nach Santiago lesen und im anschließenden Gespräch
setzt sich die Reise in Buch und Land fort.