| La memoria de los
perdedores / Das Gedächtnis der Verlierer Juan Marsé und Uwe Timm im Gespräch |
LITERATUR/LITERATURA |
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Je mehr Eindrücke und Reize unsere Sinne verarbeiten müssen, desto
weniger erfasst die Wahrnehmung von dem, was sich außerhalb des Blickmittelpunktes
befindet. Juan Marsé und Uwe Timm haben in ihren literarischen Werken
die Aufmerksamkeit auf diejenigen gelenkt, die am Rande stehen. Nach
landläufigen Maßstäben zählen viele ihrer Figuren zu den Verlierern
im Leben. Aber wie haltbar sind diese Maßstäbe? Juan Marsé (Barcelona, 1933) gehört zu den großen der spanischen Literatur. Für seinen Roman „Stimmen in der Schlucht“ erhielt er 2001 den Nationalen Literaturpreis. 1997 wurde er mit dem Literaturpreis Juan Rulfo prämiert. Im April erscheint in Deutschland eine Neuausgabe seines Romans „Die obskure Liebe der Montserrat Claramunt“ bei dtv. Uwe Timm (Hamburg, 1940) machte zunächst eine Kürschnerlehre,
später studierte er Philosophie und Germanistik. Von 1972 bis 1982 war
er Mitherausgeber der AutorenEdition. Heute lebt Uwe Timm als freier
Schriftsteller in München. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die
Romane „Die Entdeckung der Currywurst“ „Rot“ und das Jugendbuch
„Rennschwein Rudi Rüssel“. Zuletzt erschien „Am Beispiel meines
Bruders.“ |
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