La memoria de los perdedores / Das Gedächtnis der Verlierer
Juan Marsé und Uwe Timm im Gespräch
LITERATUR/LITERATURA


Dienstag, 30. März
, 19.30 Uhr
Instituto Cervantes
Eintritt: € 5,-/ 4,-(erm.)
Spanisch und Deutsch

Je mehr Eindrücke und Reize unsere Sinne verarbeiten müssen, desto weniger erfasst die Wahrnehmung von dem, was sich außerhalb des Blickmittelpunktes befindet. Juan Marsé und Uwe Timm haben in ihren literarischen Werken die Aufmerksamkeit auf diejenigen gelenkt, die am Rande stehen. Nach landläufigen Maßstäben zählen viele ihrer Figuren zu den Verlierern im Leben. Aber wie haltbar sind diese Maßstäbe?
Im Instituto Cervantes sprechen Juan Marsé und Uwe Timm zum ersten Mal zusammen über ihre Erfahrungen als Schriftsteller und ihren Begriff von der Rolle der Literatur. Die Veranstaltung soll der Auftakt einer neuen Reihe im Kulturprogramm sein, bei der sich ein spanischsprachiger und ein deutscher Schriftsteller begegnen und austauschen.

Juan Marsé (Barcelona, 1933) gehört zu den großen der spanischen Literatur. Für seinen Roman „Stimmen in der Schlucht“ erhielt er 2001 den Nationalen Literaturpreis. 1997 wurde er mit dem Literaturpreis Juan Rulfo prämiert. Im April erscheint in Deutschland eine Neuausgabe seines Romans „Die obskure Liebe der Montserrat Claramunt“ bei dtv.

Uwe Timm (Hamburg, 1940) machte zunächst eine Kürschnerlehre, später studierte er Philosophie und Germanistik. Von 1972 bis 1982 war er Mitherausgeber der AutorenEdition. Heute lebt Uwe Timm als freier Schriftsteller in München. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Romane „Die Entdeckung der Currywurst“ „Rot“ und das Jugendbuch „Rennschwein Rudi Rüssel“. Zuletzt erschien „Am Beispiel meines Bruders.“


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