Amor y odio. Spanische Lieder über Liebe und Hass
Marina Bollain (Gesang und Kastagnetten) und Dorothea Brinkmann (Gitarre)
MUSIK / MÚSICA


Donnerstag, 22. April, 19.30 Uhr
Instituto Cervantes
Eintritt: € 5,-/ 4,-(erm.)


Die Liebe in ihren verschiedensten Formen ist eines der beliebtesten Themen im spanischen Lied. Fernando Sor, Federico García Lorca, José Marín, Joaquín Rodrigo und Manuel de Falla erzählen in ihren Liedern von der betrogenen Geliebten, die weiß, dass sie vor Kummer sterben wird, und von jungen Mädchen, die sich humorvoll über ihre Verehrer lustig machen; sie vergleichen Frauen mit den Saiten einer Gitarre und berichten von der Eigenliebe der Stierkämpfer.

Marina Bollain (Gesang und Kastagnetten) und Dorothea Brinkmann (Gitarre), die seit drei Jahren gemeinsam musizieren, interpretieren Werke des 16.-20. Jahrhunderts, in denen Liebe und Hass nebeneinander stehen.

Die Spanierin Marina Bollain studierte Gesang in Madrid und Berlin und war als Gastsopranistin bereits an mehreren großen deutschen Bühnen engagiert. Seit einigen Jahren widmet sie sich außerdem verstärkt der Regieführung bei verschiedenen Opernprojekten wie der Zarzuela Produktion „La Verbena de la Paloma“, aufgeführt im Berliner Hebbel-Theater, oder der zeitgenössischen Kammeroper „Cuerpos deshabitados“, die im Januar 2004 im Rahmen des UltraSchall Festivals für Neue Musik in Berlin präsentiert wurde.

Dorothea Brinkmann studierte Gitarre an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, absolvierte dort ihr Konzertexamen und wird seit 1998 durch die Menuhin-Stiftung gefördert. Sie belegte Meisterkurse bei Professor Tadashi Sasaki, Costas Cotsiolis und David Starobin. Schwerpunkt ihrer Konzerttätigkeit ist Kammermusik in verschiedenen Besetzungen, wie zum Beispiel mit Gesang, Violine und Cello.

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